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Warum „USA-Control“?

Laut einer Umfrage der britischen Rundfunkanstalt BBC mißbilligt eine überwältigende Mehrheit der befragten Deutschen die Außenpolitik der USA. Etwa drei Viertel der befragten Deutschen hält die Politik der USA für „gefährlich“.

Kurzum:

die deutsche Bevölkerung möchte eine gesunde Distanz zur amerikanischen Supermacht herstellen, ebenso wie selbstverständlich zu allen anderen Machtblöcken.

Dessenungeachtet treffen die „Eliten“ in Deutschland alle Vorkehrungen, Deutschland unwiderruflich mit den USA zu verschweißen:

Ø durch eine immer größere Mitwirkung deutscher Streitkräfte am US-amerikanischen „Krieg gegen den Terror“. Mittlerweile sind alle drei deutschen Waffengattungen in einer begradigten Front von Ostafrika bis zum Hindukusch direkt oder indirekt an Kampfeinsätzen beteiligt;

Ø die deutsche Wirtschaft wird in einer transatlatischen Freihandelszone mit den USA unkündbar zusammengeschweißt;

Ø den Deutschen wird buchstäblich der Boden unter den Füßen gerissen. Während diese Zeilen geschrieben werden, gehen schon wieder tausende von gemeinnützigen deutschen Wohnungen in die Hände US-amerikanischer Finanzjongleure über;

Ø ohne die demokratische deutsche Öffentlichkeit zu fragen, treffen sich deutsche Spitzenkräfte aus Politik, Medien, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Kirchen und Streitkräften in informellen Zirkeln – man kann auch sagen: Seilschaften –, um die deutsche Gesellschaft an die US-amerikanische Politik anzubinden, und die deutsche Gesellschaft der Genossenschaften, Sozialpartnerschaften und der Solidarität mit den Schwachen nach dem US-amerikanischen Gesellschaftsmuster umzukrempeln.

Da die selbsternannten „Spitzenkräfte“ für die oben genannten Bestrebungen keinerlei Legitimation durch die Bevölkerungsmehrheit besitzen, agieren sie in Netzwerken, die der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Sie durchdringen Fernsehanstalten, Rundfunkhäuser, Redaktionen und wissenschaftliche Gremien, um mit konzertierten Kampagnen die Bevölkerung zur Duldung von Maßnahmen zu bringen, die bei einer rationalen, transparenten und öffentlichen Erörterung niemals eine Mehrheit finden würden.

Die Bevölkerung ist mit existentiellen Sorgen und Ängsten beschäftigt, und nimmt diese Tatsachen achselzuckend hin. Man kann niemandem aus dieser Untätigkeit einen Vorwurf machen. Es fehlt an Informationen, die eine wirkungsvolle Kritik und Abwehr der – nennen wir es mal: „Zwangsamerikanisierung“ – Europas möglich machen würde.

Die Medien in Deutschland berichten sehr einseitig, fehlerhaft und tendenziös über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, um die USA trotz aller eingestandenen „Fehler“ als die beste aller Welten darzustellen.

USACONTROL will mit den ihm zur Verfügung stehenden bescheidenen Mitteln das Bild über die USA vervollständigen und berichtigen:

Ø durch Zusammenfassung von Quellen aus den USA, die in Deutschland nicht erschienen sind. Es gibt in den USA sehr viele Menschen, die mit der Politik ihrer Eliten ganz und gar nicht einverstanden sind. Und die weder in den USA noch außerhalb der USA in den „Mainstream“-Medien Gehör finden;

Ø durch kurze Beschreibung wichtiger Denkschriften, die in den USA von einflußreichen Denkfabriken veröffentlicht worden sind, die aber nie auf Deutsch erscheinen werden.

Ø durch zeitgeschichtliche Artikel und Buchbesprechungen, die ein Gegengewicht zur herrschenden Lehrmeinung bilden. Dabei werden auch vergangene Epochen (Erster und Zweiter Weltkrieg, McCarthy etc.) gegen den Strich gelesen.

Ø durch die Kenntlichmachung jener Netzwerke und Seilschaften, die eine friedliche, auf Ausgleich mit allen Mächten dieses Globus ausgerichtete Politik zu verhindern suchen. Und die aus einem Sozial- und Rechtsstaat, den die Bundesrepublik Deutschland immer noch darstellt, eine amerikanisierte Wüste des Kampfes aller gegen alle machen wollen.

USACONTROL möchte zur Eigeninitiative ermutigen. Nicht nur, um das zu retten, was noch an demokratischem und sozialem Potential in Europa vorhanden ist.

Es geht vielmehr darum, endlich das US-amerikanische marktradikale Paradigma durch ein nachhaltiges Paradigma der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit zu ersetzen.

Dazu sind eigene Netzwerke erforderlich, die endlich an die Arbeit gehen.

USACONTROL versteht sich als unentgeltlicher Dienstleister in diesem Sinne.

Hermann Ploppa im Juni 2008

Hermann Ploppa

Westerstraße 14

24996 Sterup

h.ploppa@gmx.de

2 Kommentare
  1. tevionaldi permalink

    Einen guten Start mit dieser Seite.
    Unsere Massenmedien berichten genauso einseitig wie die Mainstream-US-Medien, da ist alternative Information aus anderer Perspektive unbedingt notwendig um nicht in der Matrix des Zeitgeistaltars, auf dem die Wahrheit täglich der Lüge geopfert wird, unterzugehen.
    Ich bin seit 8 Monaten Abonnement der “Free American Press” und staune darüber, was ich über Amerika erfahre; über den Kampf patriotischer Amerikaner für ihre individuelle Freiheit gegen den Moloch eines heranbrausenden orwellianischen Sturms, für die Verfasssung (Amendments Bill of Rights), für Impeachment-Initiativen von einigen wenigen Kongressabgeordneten und einer “political grassroot”-Bewegung, die ihre Vorbilder nicht in den käuflichen republikanischen oder demokratischen Marionetten Obama, Clinton, McCain sieht, sondern in wirklich unabhängigen Persönlichkeiten wie Ron Paul oder Dennis Kucinich. Auch das ist Amerika, ein Amerika, das um sein freiheitliches Überleben kämpft gegen die schier unglaubliche Macht des großen Kapitals, welches die Massenmedien kontrolliert und sich seine zukünftigen Präsidenten handverlesen auszusuchen vermag. Die American Constitution gilt als das freiheitlichste Dokument der Geschichte. Wenn diese Website im Geiste dieser Freiheit operiert, sollte ihr Erfolg beschieden sein.

  2. JÜRGEN JOB permalink

    “wie lange es dauert, bis man den “Deutschen” über
    die Machenschaften der Wall Street-Banker auklärt,
    sieht man an dem erst 2008 veröffentlichten Buch
    von Antony C. Sutton, der zeit Lebens verfolgt wurde,
    aber niemals verurteilt werden konnte .

    Es dauerte 33 Jahre bis man die englische Ausgabe
    seines Buches : WALL STREET AND THE RISE OF HITLER -
    ins Deutsche übersetzte.

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